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Die Goetheanumformen und das Tonerleben im Menschen
10. Studienwoche zum Bauimpuls Rudolf Steiners
in Mannheim
Mannheim, 4. bis 10. August 2006
Liebe Kollegen, liebe Freunde, liebe Interessenten,
die Arbeit an den Formen des Ersten Goetheanums hat uns in den vergangenen Jahren
immer wieder an den Punkt geführt, wo aus den architekturplastischen Erfahrungen ein Bedürfnis nach Erlebnissen im Bereich des Musikalischen entsteht. Insbesondere der Fluss
der Bewegungen im Architravbereich und der Rhythmus der Säulen haben den Impuls dazu gegeben. So wollen wir in diesem Jahr die architekturplastischen Übungen verstärkt
mit musikalischen Studien zu den konkreten Formenentwicklungen verbinden. Auch die Eurythmie wird zur Vertiefung in dieser Richtung beitragen.
Neben der Aufmerksamkeit für die Goetheanumformen sollen mit einer Exkursion auch Beispiele der Gegenwartsarchitektur in unsere Arbeit einbezogen werden. Hierbei wird die
Frage nach den Baugliedern und die Suche nach dem Gleichgewicht der architektonischen Kräfte von besonderem Interesse sein. (s. R. Steiner, Vortrag, 2. Januar 1915, GA 275)
Wie immer sind wir dankbar für mitgebrachte Beiträge und Fragen zum Architekturgeschehen und zum Bauimpuls Rudolf Steiners.
Alle Interessenten, Architekten, Eltern, Lehrer - Fachleute und Laien - sind herzlich eingeladen. .
Mit freundlichen
für den Studienkreis zum Bauimpuls Rudolf Steiners
Ulrich Schöne
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