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Das dem Organischen zugrunde liegende einheitliche Wesen als Voraussetzung
Wie können wir dahin gelangen, im Sinne der Gesetze des Lebendigen zu gestalten, das heißt: nicht das Lebendige nachbilden sondern wie die Natur organisch zu gestalten?
Hierzu benötigen wir die Erfahrung eines die Lebensprozesse durchdringenden einheitlich geistig-seelischen Wesens. Eines Wesens, das
uns zum Beispiel mit den Augen eines Tieres anblickt, das aber gleichzeitig in allen Teilen dieses Tieres lebt und es durchdringt, das Wesen, das die Glockenblume bildet oder die Margerite, das wir nicht
intellektuell wohl aber gefühlsmäßig, mit künstlerisch-geistiger Intuition erfassen können.
Durch eine bestimmte Betrachtungsart können wir uns dem Wesen annähern, das die Vorgänge einer Einrichtung zusammenschließt, sie in
eine bestimmte Ordnung bringt, einen bestimmten Geruch, eine Farbe, einen Klang annimmt und die ihm entsprechenden räumlichen Formen bildet.
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