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Zur Geschichte des Organischen Bauimpulses
Zu einem Zeitpunkt, an dem die Grundlagen der anthroposophischen
Geistes Wissenschaft von Rudolf Steiner entwickelt waren und eine Vielzahl von Impulsen für Entwicklungen im sozialkulturellen Bereich bestanden, wurde die Frage der Architektur an Rudolf Steiner herangetragen.
Immer wieder hat Rudolf Steiner daraufhingewiesen, dass die aus
geisteswissenschaftlichen Grundlagen wirkenden Einrichtungen nicht in den Räumen der traditionellen Architekturformen tätig werden sollten, sondern dass sie ihre angemessene Umgebung in Räumen finden, die aus dem
Organischen Baugedanken gestaltet sind. Zur Verwirklichung dieses Zieles sind mit den Goetheanumbauten und einer Reihe von Nebenbauten durch Rudolf Steiner zahlreiche Beispiele gegeben worden.
Die Bedeutung der Architekturformen für die Entwicklung der
sozialen, kulturellen und ethischen Impulse ist verschiedentlich von Rudolf Steiner hervorgehoben worden. Dem Charakter der Bauformen wurde dabei eine entschiedene Bedeutung beigemessen.
Im Laufe der Jahrzehnte nach Rudolf Steiners Tod, bis hin zum
Ende des 20. Jahrhunderts haben zahlreiche Bemühungen stattgefunden, den von Rudolf Steiner begründeten Gedanken des Organischen Bauens zu entwickeln und zu verwirklichen.
Diese Bemühungen zeigten die Schwierigkeit auf in der
gegenwärtigen Zeit eine entsprechende Verwandlung der Architekturprinzipien vorzunehmen. Der vorbildhafte Charakter der durch Rudolf Steiner geschaffenen Bauwerke blieb erhalten und wurde nicht eigentlich erreicht.
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