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Prinzipien und Forderungen des Organischen Bauens
1. Der Bau soll stützen und formen, was im Inneren als Bestrebung lebt.
Jedes Teil muss so sein, dass es an der Stelle, an der es sich befindet, nur so gestaltet sein kann, wie es gestaltet ist.
2.
Alle Gesetzmäßigkeiten sind dadurch bestimmt, dass ein einheitliches Wesen innerhalb des Organismus lebt und diesen in allen Teilen durchdringt.
Für die Baukunst bedeutet dies, dass der Architekt als Künstler die Aufgabe hat, alle notwendigen Funktionen zu einem Organismus zu
gestalten. Die Fähigkeit hierzu erlangt er durch Kenntnis seiner eigenen Organisation.
3. Die dritte Forderung ist die Kenntnis des menschlichen Organismus. Dieses Gefühl aber so, dass es von innen her die Kenntnis
*des Organismus erschließt.
Wenn wir
nach den Wegen zum Organischen Bauen fragen, so ist deutlich, dass uns die erste Wegstrecke aus den Quellen heraus authentisch gegeben ist und dass der eigentliche Weg in einer inneren Schulung der Wahrnehmungskraft und Intuitionsfähigkeit liegt.
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